Tzvi Eisenman: Ein großer jiddischer Erzähler – Lesung mit Musik
21. März, 18:00 - 20:00
Im Warschauer Getto, im Arbeitslager am Ural, im Kibbuz – und immer wieder im Traum spielen die kurzen Erzählungen von Tzvi Eisenman. Geboren 1920 in Polen, überlebte er den Holocaust in Rußland. Erst in Israel begann er Kurzprosa zu veröffentlichen, für die er 1980 den Itzik-Manger-Preis, die höchste Auszeichnung für Jiddische Literatur, erhielt.
Das Kieler Duo „Schmarowotsnik“, Christine von Bülow (Oboe, Englischhorn) und Martin Quetsche (Akkordeon), werden diesen besonderen Autor am kommenden Samstag im Judenhof mit seinen Texten und begleitet von ihrer Musik bekannter machen.