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SUMMARY:Das Novemberpogrom 1938 in Perleberg
DESCRIPTION:17.00 Uhr Beginn Großer Markt Pogromgedenken\nEin Weg entlang der Stolpersteine. \nSeit 2009 erinnern Stolpersteine in Perleberg an jüdische Mitbürger\, die an diesem Tag den Opfer des Rassenwahns wurden und in den folgenden Jahren zur Auswanderung gezwungen\, deportiert und ermordet wurden. Am 9. November gedenken Perlerberger an den Stolpersteinen an das Geschehen 1938 und in der Zeit des Nazionalsozialismus. \nanschließend 18.00 Uhr Judenhof „Eine Beteiligung meinerseits fand nicht statt“ Das Novemberpogrom 1938 in Perleberg \nAm 7. November 1938 schoss der siebzehnjährige polnische Jude Herschel Grynszpanin in Paris auf den der NSDAP angehörenden Legationssekretär Ernst Eduard vom Rath. Rath starb zwei Tage später. Das war der Anlass für zahlreiche Pogrome in ganz Deutschland. Ihren Höhepunkt erreichten die Ausschreitungen am 9. und 10. November. Auch in Perleberg wurden jüdische Mitbürger misshandelt und ihre Wohnungen und zerstört. \nBis sich 1992 vier Schülerinnen auch mit der Geschichte der Juden in Perleberg beschäftigten\, waren die Ereignisse im öffentlichen Bewusstsein weitgehend in den Hintergrund getreten. Es gab nur noch wenige Zeitzeugen und andere Quellen standen nicht zur Verfügung. 2008 nahm eine andere Schülergruppe die Erkenntnisse von 1992 auf und beschrieb die Schicksale von vier jüdischen Familien\, die 1938 in Perleberg lebten. \nJetzt wurden weitere Quellen ausgewertet und sehr viel genauer kann die Frage beantwortet werden: Was geschah im November 1938 mit den Perleberger Juden? \nVortrag Peter Radziwill\nTheologe und Pfarrer im Ruhestand\, engagiert im Förderverein Judenhof und im Trägerverein Pfarrhausmuseum Blüthen \nEine Veranstaltung der Stadt Perleberg in Zusammenarbeit mit dem Gottfried-Arnold-Gymnasium und der Evangelischen Kirchengemeinde Perleberg und dem Förderverein Judenhof Perleberg e.V.
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SUMMARY:Jüdische Schicksale in Werder (Havel) 1933 -1945. Eine Austellung gegen das Vergessen
DESCRIPTION:Die vom Aktionsbündnis Weltoffenes Werder entwickelte Ausstellung „Jüdisches Leben in Werder (Havel) 1933 – 1945“ dokumentiert anhand von Texttafeln\, digitalen Stationen\, dem begleitenden Audioguide und interaktiven Stationen das Leben und Leiden jüdischer Familien in Werder und informiert über die Verfolgung und Ermordung von Jüdinnen und Juden durch die Nazis in unserer Stadt. \nAusstellungseröffnung\nDie Ausstellungeröffnung findet am 09. November um 16 Uhr im Treffpunkt Werder statt.\nAnschließend an einen Rundgang durch die Ausstellung wird es kürzere inhaltliche Impulse zu den Themen „Jüdische Schicksale und die Novemberpogrome 1938 in Werder (Havel)“ sowie „Erinnerungskultur in Zeiten politischer Polarisierung“ und Raum für Austausch und Fragen geben.\nMusikalisch begleitet wird der Nachmittag von dem Duo Triskelta mit Harfe\, Flöte und Gesang. Für Getränke und einen kleinen Imbiss ist gesorgt. \nVeranstaltungsreihe\nBegleitend zur Ausstellung findet eine Veranstaltungsreihe statt. Das Programm findet sich hier: https://www.weltoffenes-werder.de/juedische-schicksale/veranstaltungsreihe \n  \nBesichtigung der Ausstellung\nDie Ausstellung „Jüdische Schicksale in Werder (Havel) 1933 – 1945“ ist vom 11. – 30. November in den Räumen des Treffpunkt Werder (Plantagesplatz 11) zu den folgenden Uhrzeiten zu sehen:\nMontags 12-14 Uhr\nDienstags 17-19 Uhr\nDonnerstag 11-13 Uhr\nFreitag 10-12 Uhr \nFür Gruppenbesichtigung bitten wir um vorherige Anmeldung beim Treffpunkt Werder:\nTelefon: 03327 42423; E-Mail: treffpunktwerder@evbsozial.de
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SUMMARY:Jüdisches Leben\, jiddische Töne
DESCRIPTION:Ein musikalisch-literarischer Abend. \nJüdische Musik und jüdische Gedichte sollen unterhalten\, aber auch die Vielfalt der jüdischen Musik und des jüdischen Wortwitzes widerspiegeln. Schüler und Schülerinnen des Gottfried-Arnold-Gymnasiums gestalten diesen Abend gemeinsam Laien-und Profikünstlern. Dabei wollen sie neugierig machen auf Musik und Literatur\, die uns immer wieder begegnet\, wir aber ihren Ursprung nicht immer wirklich kennen. \nEs wirken mit\nSchülerinnen und Schüler des Gottfried-Arnold-Gymnasiums\nOlaf Ruhl | Theologe und jiddischer Musiker\nund andere \neine Veranstaltung des Gottfried-Arnold-Gymnasiums
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SUMMARY:Der Judenhass: Antijudaismus in Geschichte und Gegenwart
DESCRIPTION:Das Massaker der Hamas am 7. Oktober 2023 in Israel hat die Situation im Nahen Osten verschärft und den Judenhass weltweit befeuert. Diese Eskalation trifft in Deutschland auf erstarkende rechte und rechtsextremistische Einstellungen\, die in ihren Argumentationen und Verschwörungsideologien antisemitische Stereotype teils verdeckt\, teils offen verwenden. So taucht beispielsweise die jüdische Weltverschwörung auf\, die besonders auf den amerikanisch-ungarischen Multimilliardär George Soros zielt\, dessen Stiftung weltweit demokratische Ansätze fördert. \nGleichzeitig verbinden sich rassistische Argumentationen mit antisemitischen Mustern. Der gesellschaftliche Diskurs ist jedoch auf diesen massiven Angriff auf Juden und Jüdinnen in Deutschland nicht genügend vorbereitet. \nMit der Veranstaltung soll diesen Fragen nachgegangen werden. Wie ist die derzeitige Situation zu bewerten? Woher kommen die historischen Vorurteile? Der Historiker Sebastian Voigt wird an diesem Abend in das Thema einführen und vertiefende Fragen behandeln. \n  \n 
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SUMMARY:Das jüdische Kulturschiff in Wittenberge
DESCRIPTION:Ende 2015 haben jüdische und nichtjüdische Künstlerinnen und Künstler den gemeinnützige Verein „Discover Jewish Europe e.V.“ gegründet mit dem Ziel\, mit Kunst und Kultur gegen Antisemitismus\, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit zu wirken. \nDieses Ziel verfolgen sie jetzt auf dem zum Jüdischen Kulturschiff MS Goldberg  umgebauten Motorgüterschiff MS Goldberg. Das Schiff lief 1964 in Boizenburg vom Stapel und wurde 2021/22 umgebaut. Es ist\, 67 Meter lang\, 8\,20 Meter breit und hat jetzt einen Veranstaltungssaal mit bis zu 190 Plätzen. \nSeit der Inbetriebnahme des Schiffs veranstaltet der Verein fast täglich Theatervorstellungen\, Lesungen\, Konzerte\, Talk-Runden\, Filmvorführungen und den Workshop „Meet a Rabbi“ mit dem Fokus auf jüdische Kultur. \nSo soll mit Klischees gebrochen und Judentum und jüdische Kultur als etwas Positives\, Verbindendes\, Gegenwärtiges\, das Impulse für die Umgebung gibt\, gezeigt werden. Es geht dabei nicht nur um den historischen Aspekt. Das Verstehen des Judentums und seiner Kultur ist für ein gedeihliches und konstruktives gesellschaftliches Miteinander unterschiedlicher Kulturen und religiösen Bekenntnisses in Deutschland und Europa unerlässlich. \nDas Konzept des Vereins lautet: Aufklären\, Erinnern\, Wiederbeleben\, die vermeintlich jüdische Minderheiten-Kultur als etwas zeigen\, die schließlich seit Jahrhunderten Bestandteil der Kultur in Deutschland ist und heute ein Beitrag sein kann für „Tikun Olam“\, die „Heilung der Welt“\, und das Spaß macht. So wie es auch erlebbar wird\, wenn die Gäste auf dem Kulturschiff „Juden(tum) zum Anfassen“ erst einmal kennengelernt haben. Wie notwendig diese Arbeit ist\, zeigen die aktuellen Ereignisse verbunden mit aggressivstem Antisemitismus. \nZwischen dem 29. Mai und 2. Juni macht das Kulturschiff am Fahrgastanleger der Alten Ölmühle in Wittenberge Station. Alle Termine finden sich hier.
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LOCATION:Jüdisches Kulturschiff MS Goldberg am Fahrgastanleger Alte Ölmühle\, Bad Wilsnacker Straße 52\, Wittenberge\, Brandenburg\, 19322\, Deutschland
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SUMMARY:Konzert mit Scott Curry: Zwei weit gereiste Wiener Wunderkinder
DESCRIPTION:Scott Curry präsentiert in einem besonderen Konzert am Samstag\, 28. Oktober\, die Musik der jüdischen Komponisten Erich Zeisl und Georg Tintner. \nDie wenig bekannte Musik dieser Komponisten\, die vom Rassewahn der Nationalsozialisten aus Wien ins Exil getrieben wurden\, wird von Elia Cohen-Weissert (Sopran und Violoncello)\, Preisträgerin der Lotte-Lehmann-Woche 2020\, und Gabriel Rupp (Bariton)\, Preisträger 2022\, zu Gehör gebracht. Scott Curry begleitet sie am Klavier und erzählt zudem aus dem Leben von Zeisl und Tintner. \nSamstag 28. Oktober 17.00 Uhr\nGottfried-Arnold-Gymnasium\nPuschkinstraße 13 | 19348 Perleberg \nZwei weit gereiste Wiener Wunderkinder\nDie jüdischen Schicksale der Komponisten Erich Zeisl und Georg Tintner \nElia Cohen-Weissert | Sopran und Violoncello\nGabriel Rupp | Bariton\nScott Curry | Klavier \nFür das Getränke und Imbiss sorgen die Schülerinnen und und Schüler des Gottfried-Arnold-Gymnasium.
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SUMMARY:Brandenburgische Sommerkonzerte: Hachschara - das jüdische Erbe Brandenburgs
DESCRIPTION:Mit “Shirei Erez Israel” stellen Jascha Nemtsov\, Professor für jüdische Musik an der Hochschule Weimar\, und die junge israelischen Sängerin Tehila Nini Goldstein das „Postkartenprojekt“ vor: Bekannte Komponisten wie P. Dessau\, K. Weill oder D. Milhaud porträtieren jüdisches Leben\, präsentieren sie Lieder jüdischer Pioniere im Fürstenwalder Dom\, der im Landkreis oder Spree im östlichen Brandenburg gelegen ist. Ende des 2. Weltkriegs stark zerstört\, ist dort nach jahrzehntelangem Wiederauf- und -ausbau ein beeindruckender moderner Domsaal entstanden. Hubertus Fischer\, Germanist und langjähriger Forscher der Hachschara-Kultur Brandenburgs\, präsentiert dazu in Neuendorf im Sande die besterhaltene Hachschara-Stätte Brandenburgs. An diesen Stätten wurde in den1920er und 1930er Jahren auf die Auswanderung nach Israel vorbereitet. \nJascha Nemtsov\, Klavier und Moderation\nTehila Nini Goldstein\, Sopran
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LOCATION:Dom St. Marien\, Domplatz 10\, Fürstenwalde/Spree\, 15517\, Deutschland
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SUMMARY:Lebensmelodien-Konzert „geprobt 1939 – verfemt – aufgeführt 2022“
DESCRIPTION:Das Bildungsprogramm „Lebensmelodien“ führt jüdische Werke aus der Zeit des Holocausts auf. Es sind Melodien\, die größtenteils in Verlorenheit und Vergessenheit geraten sind\, die jetzt\, mehr als 75 Jahre später\, wieder erklingen sollen. \n\nNimrod Ensemble (Francesca Zappa\, Viola; Nur Ben Shalom\, Klarinette)\nMichael Cohen-Weissert (Klavier und Musikbearbeitungen) Miriam Helms Ålien (Violine)\, Oscar Bohórquez (Violine)\,\nMischa Meyer (Violoncello)\nKantor Isidoro Abramowicz (Gesang) Gunter Schoß (Lesung)\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nEine Anmeldung bis zum 11.11.2022 an veranstaltungen@kiga-berlin.org ist erforderlich. Die Veranstaltung ist kostenlos.
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LOCATION:Musik- und Kunstschule Havelland\, Alte Mühle\, Schwedendamm 1\, Rathenow\, Brandenburg\, 14712\, Deutschland
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SUMMARY:Jüdisches Kaleidoskop: Die Aktionswoche rund um Jüdisches Leben in Brandenburg
DESCRIPTION:Erstmalig findet vom 07.11. – 13.11.2022 das „Jüdische Kaleidoskop Brandenburg“ statt. Gemeinsam mit jüdischen Gemeinden\, jüdischen Communities und Zivilgesellschaft aus Brandenburg wurde ein Programm gestaltet\, dass sich in 30 Veranstaltungen eine Woche lang in ganz Brandenburg unterschiedlichen Themen jüdischen Lebens widmet. Für die rege Beteiligung und Zusendung von Beiträgen möchten wir uns sehr herzlich bedanken. \nDie Veranstaltungen bieten Einblicke in ein breites Spektrum jüdischen Lebens in Brandenburg. Eine Woche lang können interessierte Brandenburger:innen so in das „Jüdische Kaleidoskop Brandenburg“ blicken.
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SUMMARY:Veranstaltung zu jüdischem Leben in Müncheberg
DESCRIPTION:Im Rahmen der antifaschistischen Gedenkwanderung an diesem Wochenende möchten wir euch zu folgender Veranstaltung einladen: \nSonntag\, 19. Juni 2022\n11 – 13.30 Uhr\nVeranstaltung zu jüdischem Leben in  Müncheberg \nTreffpunkt: Jüdischer Friedhof Müncheberg\, Eggersdorfer Weg 5\, 15374 Müncheberg\, 11.00 Uhr \nDie Geschichte der Jüdinnen_Juden in Müncheberg geht in das 12./13. Jahrhundert zurück. Heute zeugen nur noch wenige Spuren in Müncheberg von der langen Geschichte und Kultur jüdischen Lebens in Müncheberg. Frank Geißler vom Müncheberger Heimatgeschichtsverein wird uns erst auf dem Jüdischen Friedhof treffen und anschließend in der Müncheberger Stadtpfarrkirche über das Jüdische Leben\, die Verfolgung ab 1938 und die Deportationen der jüdischen Bevölkerung berichten.
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SUMMARY:Jüdisches Filmfestival Berlin | Brandenburg
DESCRIPTION:Das Jüdische Filmfestival Berlin | Brandenburg (JFBB) ist das größte jüdische Filmfestival in Deutschland. Es findet vom 14. bis 19. Juni 2022 in Berlin und Potsdam statt. \nSechs Tage lang werden internationale Filme aller Genres vom Arthausfilm bis zum Blockbuster\, von der Geschichtsreflexion bis zur Familienkomödie gezeigt. Das Festival beleuchtet jüdische Geschichte\, Gegenwart und Zukunft. Oft mit einem Augenzwinkern\, aber immer tiefgründig. \nUnter dem Motto JEWCY MOVIES zeigt das Jüdische Filmfestival Berlin und Brandenburg in diesem Jahr 43 Filme und 2 Serien. Die Auswahl zeigt die Bandbreite jüdischer Erfahrung in Vergangenheit\, Gegenwart und Zukunft\, von der Romantischen Komödie bis zum Konzeptfilm\, vom historischen Drama bis zur Mockumentary. Eine programmatische Reise zwischen Bedrohung und Lebenslust\, persönlichen Geschichten und großer Politik\, Sinnlichkeit und Diskurs – und dabei immer lebensnah. \nAufgabe des Festivals ist es außerdem\, die Erinnerung an die Shoa wachzuhalten\, Geschichtsbewusstsein zu vermitteln und antisemitischen Einstellungsmustern zu begegnen.
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SUMMARY:Die Geschichte der Seuchen in der Prignitz
DESCRIPTION:Im Mittelalter verbreiteten sich in der Prignitz Seuchen wie die Pest\, die Cholera oder die Pocken. Sie rafften nicht nur große Teile der Bevölkerung dahin oder lösten Hungersnöte aus\, die Pest beendete Mitte des 14. Jahrhunderts auch den wenige Jahrhunderte zuvor begonnenen Ausbau der Kulturlandschaft. Stattdessen wurden vor den Toren der Städte vermehrt Seuchenspitäler gebaut. In Kriegszeiten\, wie beispielsweise während des 30-jährigen Krieges\, wüteten Seuchen besonders verheerend. In der Prignitz beispielsweise die Pest im Jahr 1638\, wo (wie heute am Coronavirus) vor allem ältere Menschen verstarben.\nSowohl militärische Bewegungen in Kriegen wie auch die durch sie verursachten Fluchtbewegungen und Menschenansammlungen führten zur schnellen Verbreitung der oft tödlichen Infektionskrankheiten. Bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts starben in den Kriegen auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands mehr Soldaten an den Seuchen als an Kampfhandlungen. Durch vorbeugende Hygienemaßnahmen und die immer erfolgreichere Entwicklung von Impfstoffen wurde ab dieser Zeit jedoch die Wirkung von Seuchen erheblich eingeschränkt. \nDie Geschichte dieser Seuchen und ihrer Begleiterscheinungen in der Prignitz\, von der Pest des Mittelalters bis zur Corona-Epidemie unserer Tage\, beschreibt der Historiker Christoph Wunnicke in einzelnen Kapiteln. Zwischen den Erzählungen spielt der Trompeter Ulf Rust Stücke unterschiedlichster Komponisten. \nGemeinsam mit dem Perleberger Judenhof lädt das Landesbüro der Friedrich-Ebert-Stiftung in Brandenburg Sie herzlich zu dieser musikalischen Lesung ein! \nAnmeldung ausschließlich per Mail (hans-hartmut.schneider@freenet.de) oder telefonisch (03876 /616 315) bei Hartmut Schneider von Judenhof Perleberg.
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SUMMARY:Jutta Baumwols Geburtstag und Ausstellungseröffnung
DESCRIPTION:Am 4. Mai wäre Jutta Baumwol 97 Jahre alt geworden. 1943 wurde sie mit der Gruppe der letzten jüdischen Bewohnerinnen des Landwerks Neuendorf nach Auschwitz deportiert und ermordet. Ihr Bruder Itzhak\, der 2018 ein Denkmal für seine Schwester in Neuendorf im Sande hat errichten lassen\, möchte auch in diesem Jahr ihren Geburtstag mit uns feiern. Er kommt mit seiner Familie aus Israel nach Neuendorf.\nZusammen mit ihm und seiner Familie laden wir Sie herzlich ein.\nTreffpunkt 16 Uhr am Denkmal am Eingang zum Gutshof Neuendorf im Sande\nIm Anschluss an die Feierlichkeiten am Denkmal laden wir Sie/Euch herzlich zur Eröffnung unserer Ausstellung im Keller des ehemaligen Schlosses auf dem Gutshof Neuendorf im Sande ein.\nMusikalisch begleitet wird die Veranstaltung von Tania Alon und Deniz Mahir Kartal.
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SUMMARY:Veranstaltung zur Eröffnung der Woche der Brüderlichkeit 2022 im Land Brandenburg: „Fair Play – Jeder Mensch zählt“
DESCRIPTION:Zur Festveranstaltung im Online-Format \nam      Montag\, 7. März 2022\, \num      18:00 Uhr \nladen Landtagspräsidentin Prof. Dr. Ulrike Liedtke und Tobias Barniske\, Vorsitzender der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Potsdam\, ein. Aufgrund der Pandemie ist Publikum vor Ort leider nicht zugelassen. Die Veranstaltung wird per Livestream auf der Website des Landtages übertragen: www.live.landtag.brandenburg.de. \nRabbiner Ariel Kirzon von der Jüdischen Gemeinde Stadt Potsdam wird die Veranstaltung mit einem Psalmgebet eröffnen. Darauf folgt eine Einführung in das Jahresthema von Tobias Barniske. Das zentrale Element der Veranstaltung ist eine Podiumsdiskussion\, die von Landtagspräsidentin Prof. Dr. Ulrike Liedtke moderiert wird. An der Diskussion werden neben Tobias Barniske auch die Paralympionikin und Schwimmerin Verena Schott sowie Annekatrin Friedrich\, stellvertretende Vorsitzende des Landesjugendrings und Vorstandsmitglied des Aktionsbündnisses gegen Gewalt\, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit\, teilnehmen. Den Abschluss der Veranstaltung bildet eine Kurzpräsentation des Jewish Future Forums durch Rabbiner Maximilian Feldhake. Musikalisch umrahmt wird dieses Programm von Valentina Bellanova aus Berlin. \nDas Video zur Veranstaltung ist im Nachgang auf dem YouTube-Kanal des Landtages abrufbar.
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SUMMARY:Alfred Gall: „Ich gehöre nirgendwo hin\, denn ich bin anderswoher“: Konstellationen von Biographie und Science-Fiction bei Stanisław Lem
DESCRIPTION:Ein Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung (Jüdische) Leben erzählen: Biographische Werkstattberichte
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SUMMARY:Stephan Braese: Hildesheimer „biographieren“: Werkstatt – Expedition – Labor
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SUMMARY:Doktorandenworkshop „Gebrochene Traditionen? Jüdische Literatur\, Philosophie und Musik im NS-Deutschland“
DESCRIPTION:Freie Universität Berlin\, Fabeckstr. 23 – 25 Neubau Kl. Fächer\, 1.2009 großer Hörsaal (UG) \nDONNERSTAG\, 17. FEBRUAR 2022 \n13.00–13.30 Uhr Begrüßung \nProf. Dr. KERSTIN SCHOOR\, Frankfurt/Oder\nProf. Dr. JASCHA NEMTSOV\, Weimar\nProf. Dr. CHRISTIAN WIESE\, Frankfurt/Main \nModeration: Prof. Dr. Jascha Nemtsov\, Weimar \n13.30–14.15 Uhr CYNTHIA DRETEL\, Weimar: Einblick in Jugendorganisationen im Warschauer Ghetto: ein politisches Stück \n14.15–15.00 Uhr JALEH PEREGO\, Karlsruhe: Caritas und Kunstethos. Vom Leben und Werk des Architekten und Komponisten Richard Fuchs \n15.00–15.30 Uhr Kaffeepause \nModeration: Prof. Dr. Christian Wiese\, Frankfurt/Main \n15.30–16.15 Uhr ANNETTE WOLF\, Leipzig: Romantikrezeption seit 1933 in deutsch-jüdischer Perspektive \n16.15–17.00 Uhr FELIX SCHÖLCH\, München: Jüdischer Dichter deutscher Zunge: Schalom Ben-Chorins schriftstellerische Anfänge 1931–1935 \nACHTUNG: Diese Veranstaltung findet im Programmkino Capitol Dahlem\, 14195 Berlin\, Thielallee 36 statt: \n17.30 Uhr „HERZBERGMASCHINE. Gertrud Kolmar – Wege durch Berlin“ 93 Min.\, Musik: Hans Schanderl\, Filmvorführung mit anschl. Gespräch mit dem Regisseur SVEN BOECK\, Moderation: Regina Nörtemann \nab 20.00 Uhr Gemeinsames Abendessen \nFREITAG\, 18. FEBRUAR 2022 \nModeration: PD Dr. Annette Vowinckel\, Potsdam \n9.30–10.15 Uhr ANNA ROSEMANN\, Frankfurt/Oder: Zwischen Aufgeben und Überleben. Pressefotoagenturen mit Inhabern jüdischer Herkunft im NS-Deutschland \n10.15–11.00 Uhr ROBERT MUELLER-STAHL\, Potsdam: Brüchige Kulissen. Krisenreflexionen in der deutsch-jüdischen Reisefotografie 1928–1938 \n11.00–11.30 Uhr Kaffeepause \nModeration: Dr. Elisabeth Gallas\, Leipzig \n11.30–12.15 Uhr UTA ESTHER HADAD\, Frankfurt/Oder: Zwischen Bruch und Kontinuität: Ernst Grumach und das Schicksal der jüdischen Bibliotheken Berlins und ihrer Bestände \n12.15–13.00 Uhr BETTINA FARACK\, Jerusalem: Sammlung und Subjekt: Die Bibliothek von Leo Baeck \n13.00–14.00 Uhr Mittagspause \nModeration: Prof. Dr. Kerstin Schoor\, Frankfurt/Oder \n14.00–14.45 Uhr JULIA SCHWEISTHAL\, München: Wie lehrt und lernt man „Judentum“? Deutsch-jüdische Kinderkultur in den 1930er-Jahren \n14.45–15.30 Uhr KATHRIN STOPP\, Frankfurt/Oder: Zwischen jüdischer Tradition und Moderne: Geschlechterdiskurse im Israelitischen Familienblatt 1933–1938 \n15.30–16.15 Uhr BRIGITTA IMME\, Bamberg: „Pfade in Utopia“? Topographien in der Literatur Mandatspalästinas/Israels \n  \nAufgrund der Höchstzahlen für die Belegung von Veranstaltungsräumen ist eine Teilnahme am Doktorandenworkshop nur nach bestätigter Anmeldung möglich. \nKontakt und Anmeldung: mkrueger@europa-uni.de
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SUMMARY:Podiumsdiskussion: 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland (Thomas Brechenmacher / Miriam Rürup / Christoph Schulte mit Gästen)
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SUMMARY:Christina Pareigis: Shamanistic Voyages. Rückblick auf die Entstehung einer intellektuellen Biographie über Susan Taubes
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SUMMARY:Jüdische Musiktraditionen im Kontext der Musikausübung in NS-Konzentrationslagern
DESCRIPTION:Dr. Inna Klause (Weimar)\, Moderation: Prof. Dr. Jascha Nemtsov Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung „Gebrochene Traditionen? Jüdische Literatur\, Philosophie und Musik im NS-Deutschland“
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SUMMARY:Dan Diner: Über Legitimität. Konstellationen israelischer Existenzerfahrung
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SUMMARY:Wachstum\, Transformation\, Konflikte. Die Zuwanderung aus der früheren UdSSR seit 1990 und ihre Auswirkungen auf die jüdischen Gemeinden (Olaf Glöckner)
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SUMMARY:Philipp Lenhard: Die Tücken des Archivs: Zur Biographie Friedrich Pollocks
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SUMMARY:"Offenbarung und Volkstum" - Zu Alexander Altmanns jüdischer Theologie 1933-1938 (Meyer)
DESCRIPTION:Prof. Dr. Thomas Meyer (München)\, Moderation: Prof. Dr. Christian Wiese Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung „Gebrochene Traditionen? Jüdische Literatur\, Philosophie und Musik im NS-Deutschland“
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SUMMARY:Julius Schoeps: Ein unauflösbares Dilemma? Grenzverläufe\, Siedlungspolitik und der israelisch-palästinensische Konflikt in der gegenwärtigen Zionismus-Debatte
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SUMMARY:Der Müll\, die Stadt und der Tod. Die Faßbinder-Kontroverse in Frankfurt (Bianca Dommes)
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SUMMARY:Rezeption hebräischer Literatur im jüdischen Kulturkreis in NS-Deutschland
DESCRIPTION:Judith Müller (Basel)\, Moderation: Prof. Dr. Kerstin Schoor Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung „Gebrochene Traditionen? Jüdische Literatur\, Philosophie und Musik im NS-Deutschland“
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